Individuelle ZusatzleistungenIn Absprache mit den belegenden Jugendämtern ist es jederzeit möglich individuelle Zusatzleistungen im Rahmen unserer Angebote zu vereinbaren. Hierzu stehen die in den Modulen beschriebenen räumlichen, fachlichen und personellen Ressourcen zur Verfügung. Individuelle Zusatzleistungen finden häufig im Rahmen der Erlebnispädagogik, der tiergestützten Pädagogik, der handwerklichen Beschäftigung und Arbeitserprobung oder innerhalb der individuellen schulischen Förderung und der intensivpädagogischen Begleitung statt. Unsere ZielgruppeUnser Angebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die in ihrer aktuellen Lebenssituation besondere Unterstützung benötigen. Dazu gehören junge Menschen, deren familiäre oder persönliche Umstände eine stabile und förderliche Entwicklung im Alltag erschweren.Wir begleiten Kinder und Jugendliche, die seelisch belastet sind oder bei denen eine entsprechende Gefährdung besteht, und bieten ihnen einen geschützten Rahmen, in dem sie sich stabilisieren und positiv entwickeln können.Wenn eine Betreuung im bisherigen Umfeld nicht mehr ausreicht oder nicht möglich ist, kann eine stationäre Unterstützung sinnvoll und notwendig sein. In solchen Fällen bieten wir eine verlässliche, individuelle Begleitung, die sich an den Bedürfnissen jedes einzelnen Kindes orientiert. Betreut werden insbesondere Kinder, Jugendliche und junge Volljährige mit:EntwicklungsstörungenVerhaltens- und emotionalen StörungenReaktiven Störungen z. B. aufgrund familiärer BelastungenHyperkinetischen StörungenEntwicklungsverzögerungenPosttraumatische BelastungsstörungenAnpassungsstörungenStörungen im Bereich Intelligenz, dem Sozial-, Arbeits- und LeistungsverhaltenTraumafolgestörungenStörungen im Umfeld kinder- und jugendpsychiatrischer KrankheitsbilderBesonders geeignet ist die Einrichtung für Kinder und Jugendliche, die gegenwärtig nicht beschulbar sind. Durch die ergänzende Betreuung stellt die Einrichtung Strukturen zur Verfügung, die es diesen Kindern und Jugendlichen ermöglichen, wieder an das Schul- bzw. Berufsleben herangeführt zu werden. Nicht aufgenommen werden:Mädchen und Jungen, die akut Alkohol- und/oder Drogenkrank sind und von daher intensiver medizinisch/psychiatrischer Behandlung bedürfen.Mädchen und Jungen, die akut suizidal sind und von daher permanenter Überwachung und medizinischer Nachkontrolle bedürfen.Mädchen und Jungen, die schwerwiegende psychiatrische Krankheitsbilder aufweisen und/oder bei akuter Fremd- und Eigengefährdung.Mädchen und Jungen, die eine starke, außerordentliche Delinquenz aufweisen oder massiv gewalttätig sind.Mädchen und Jungen, die massiv sexuell auffälliges Verhalten zeigen, welches eine Gefährdung für die anderen Kinder oder Jugendliche darstellen könnte.